Weiterbildung Supervision und Coaching (DGSv)

Methodenintegrativ – Formatübergreifend – Embodimentorientiert

Start der nächsten Weiterbildung 12.-14. März 2021

2020 feiern wir unser dreißigjähriges Firmenjubiläum und seit mehr als dreißig Jahren beraten wir Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen zu beruflichen und strukturellen Fragen und bei Konflikten. Diese, mehr als dreißigjährige Beratungserfahrung in den Professionen Supervision, Coaching, Organisationsberatung und Mediation haben wir im Konzept der Weiterbildung Supervision und Coaching (DGSv) gebündelt und zu einem Beratungskonzept zusammengefasst, dass mit dem Untertitel Formatübergreifend – Methodenintegrativ – Embodimentorientiert drei wichtige Elemente der Weiterbildung zum Ausdruck bringt.

Wer in Organisationen zu beruflichen Themen berät, verhält sich außerdem immer auch politisch. Die Entscheidung, ob branchenspezifische und/ oder gesellschaftliche Leitbilder Teil der beruflichen Reflexion sind oder die VUKA- Welt als nicht zu ändernde Umwelt akzeptiert wird, beeinflusst die Beratung zentral und beschäftigt uns in der Weiterbildung ebenfalls.

Inhalt

Selbstverständnis der Weiterbildung

Die berufsbezogenen Beratungsformate Supervision, Organisationsberatung, Coaching und Konfliktmanagement haben sich in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt und verbreitet. Ihr Nutzen zur Verbesserung und Wiederherstellung von Handlungsfähigkeit Einzelner, Gruppen bzw. Teams und Organisationen ist vielfältig nachgewiesen.

Die Entwicklung der Arbeitswelt, mit ihrem Tempo, den immer kom-plexeren Arbeitsbedingungen und Aufgaben findet eine Entsprechung in den Beratungsanfragen und Aufträgen. So kommt der ausschließliche Einsatz eines Formats nur noch selten vor. Die Notwendigkeit des Format-wechsels, der Kombination von Formaten, die Mehrfachqualifikation der Berater und/ oder die Kooperation von Beratern unterschiedlicher Professionen werden zunehmend Alltag bei der Bewältigung komplexer Beratungsaufträge.

In unserem Verständnis ist Supervision ein Reflexionsformat mit dem Fokus auf die berufliche, individuelle und soziale Handlungsfähigkeit. Supervision ist kein Allheilmittel für alle arbeitsweltlichen Probleme, kein Format für die Moderation eskalierter Konflikte und schon gar nicht für Krisen (Persönliche und Krisen in Unternehmen wie z.B. Sanierungen), sondern eine Hilfestellung komplex nachzudenken, auch wenn die Rahmenbedingungen restriktiv sind. Supervision schafft den Rahmen für eine besondere Qualität, einen Modus, einen Dialog und eine Ruhe, aus Gewohnheiten herauszutreten, mit sich und anderen zu Rate zu gehen, komplex und mit offener Nachdenklichkeit, gedankliche Vielfalt zu ermöglichen, neue Möglichkeiten zu finden und gedanklich oder probehalber vorweg zu nehmen. Mithilfe von Supervision können Entscheidungen auf der Basis einer möglichst großen Vollständigkeit offen, komplex und im Verhältnis zu den Rahmenbedingungen beleuchtet (Hans Joas) werden, um möglichst stimmige Entscheidungen treffen zu können.

Deshalb steht die Qualifikation zur Supervisorin, zum Supervisor im Mittelpunkt der Weiterbildung. Den Kern der Weiterbildung bildet eine fundierte, am aktuellen Diskurs orientierte, methodenübergreifende Ausbildung zur Supervisorin, zum Supervisor und Coach mit den Programmen Fallsupervision, Teamsupervision, Organisationssupervision, Einzelsupervision und Coaching und Ausbildungssupervision.

Neben einer fundierten Qualifizierung für die Supervisionstätigkeit durchzieht die Weiterbildung einen zweiten roter Faden: das Konzept der Beratung über Beratung. Mit dem von step entwickelten Modell „Niveaus der Handlungsfähigkeit“ lassen sich Anliegen und Themen der Kunden den Beratungsformaten Supervision, Coaching, Organisationsberatung und Konfliktmanagement zuordnen. Eine gute Sondierung in der Fachberaterrolle für Beratung, solide Kenntnisse über Profile der angrenzenden, berufsbezogenen Beratungsformate und eine modellbasierte Indikation für die Auswahl der passenden Bearbeitungszugänge und Methoden ermöglichen die formatunabhängige Beratung in der Sondierungsphase und die Entwicklung  eines Beratungsdesign, was alle Beratungsformate auf einander beziehen, integrieren und anschließen kann.

In der Weiterbildung beschäftigen wir uns außerdem intensiv mit dem Stellenwert und Einbezug des Körpers/ des Leibs im Supervisionsgeschehen (Embodiment). Neben einer Neubewertung und Bestätigung von nonverbalen, körperlich wirkenden Interventionen in Beratungen, verstehen wir darunter die fortlaufende Aufmerksamkeit für die Wechselwirkungen und zirkulären Verbindungen von Körper, Geist und Umwelt. Verhalten, Handeln, Denken, Empfinden, Entscheiden sind unmittelbar mit physiologischen und motorischen Prozessen verbunden und sollten im gesamten Beratungsprozess mitbedacht werden.

Lernziele der Weiterbildung

Die Lernziele dieser Weiterbildung sind wie folgt.

  • Die Absolventen haben ein fundiertes Wissen in allen Programmen von Supervision und Coaching und
  • ein Grundwissen zu den berufsbezogenen Beratungsformaten Organisationsberatung und Konfliktmanagement.
  • Sie können Aufträge formatunabhängig klären und an den Zielen orientierte, passende Beratungsdesigns erarbeiten, vereinbaren und evaluieren.
  • Die Steuerung, der damit verbundenen Begleitungs-, Lern- und Veränderungsprozesse von Einzelnen, Gruppen und kleinen Organisationen und
  • die Programme Fall-, Team- und Einzelsupervision werden sicher beherrscht. Für die spezifischen Variationen und Ergänzungen der Programme Ausbildungs- und Organisationssupervision werden die wichtigsten Kenntnisse vermittelt. Diesem Lernziel ist die größte inhaltliche und zeitliche Aufmerksamkeit gewidmet. Im Kern geht es um eine solide Supervisionsausbildung mit den hier skizzierten Lernzielen, um in komplexen Beratungsanfragen und –aufträgen handlungsfähig zu sein.
  • Im Beratungsformat Coaching, hier verstanden als Führungskräfteberatung, können Führungskräfte zu Fragen der Organisation, Kooperation, Rolle, der Karriere und des Selbstmanagements beraten und ihre Handlungsfähigkeit gestärkt werden.
  • Die Absolventen der Weiterbildung können Konflikte in ihrem Entwicklungspotenzial verstehen und Bearbeitungsmaßnahmen für einfache Konflikte selber durchführen und für schwierigere Situationen koordinieren.
  • Für die Beratung an den Schnittstellen zur Organisationsberatung können die Absolventen Entwicklungsbedarfe und Ressourcen der Organisation erkennen, Lern- und Veränderungsprozesse begleiten und die Verantwortlichen in ihrer Führungsrolle stärken.
  • Die Absolventen haben Modelle und Handwerkszeug für die Organisationssupervision, verstanden als die Supervision in und von Organisationen mit der expliziten Perspektive auf die Organisation als Ganzes und ihrer Umwelt. Sie können Verantwortliche dabei unterstützen, die vielen Perspektiven von Kunden, Lieferanten, Führungskräften, Mitarbeitern, Kapitalgebern und der Öffentlichkeit so balancieren, dass sich die Konflikte reduzieren, die Handlungsfähigkeit der Organisation als Ganzes verbessert wird und die Konzentration auf die Wahrnehmung ihrer Aufgaben ausgerichtet ist.
  • Sie verfügen über eine persönliche und soziale Achtsamkeit für körperliche Phänomene, körperlichen Ausdruck, körperlich wahrnehmbare, soziale Resonanzphänomene und können diese für die eigene Beratungsarbeit nutzen.
  • Dabei haben die Absolventen ein Selbstmanagement entwickelt, was ihnen ermöglicht Distanz zum Beratungsgeschehen zu halten, eine allparteiliche Haltung immer wieder herzustellen und in der Rolle/den Rollen klar zu bleiben.
  • Das ethische Selbstverständnis als Supervisor/in, so wie der Berufsverband DGSv es in den ethischen Leitlinien formuliert, hat eine Verkörperung in der Haltung, im Rollenverständnis und in der Praxis als Berater/in und Unternehmer/in.

Abschluss und Zertifikat

Die Teilnehmer/innen schließen die Weiterbildung mit einem step– Zertifikat Supervisor/in und Coach ab und können damit die Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. beantragen und als Mitglied der DGSv den Titel Supervisor/in (DGSv) führen.

Inhalte und Module im Überblick

Aktuelle Termin-, Modul- und Dozent*innenübersicht kann am Ende der Übersicht runtergeladen werden.

A 1 – Auftakt – Kennenlernen und Orientieren

Es wird ausreichend Zeit sein, sich gut kennenzulernen, die Inhalte und Ziele der Weiterbildung zu verstehen, die persönlichen Arbeits- und Lerngewohnheiten aufeinander zu beziehen, die persönlichen Ziele für diese Weiterbildung in den berufsbiografischen Zusammenhang zu stellen und auf dieser Basis im 2. Workshop einen tragfähigen Kontrakt für die gemeinsame Zusammenarbeit zu schließen.

A 2 – Standortbestimmung, Auftragsklärung, Kontrakt in der Supervision

Anhand des Weiterbildungskontrakts wird das Thema Kontrakt als Steuerungsprozess erschlossen. Das Zeitlupenthema der eigenen Kontraktgestaltung ermöglicht eine gute Grundlage für die Reflexion und Vermittlung aller Kontraktbestandteile und den Transfer in die eigene Praxis.

A 3 – Fallsupervision mit Gruppen

Die Einführung in das Programm Fallsupervision bildet dabei den Orientierungspunkt zur Betrachtung von Gruppentheorien. Das Verfahren der Fallsupervision wird geübt und erste methodische Anregungen für die Fallbearbeitung gegeben.

A 4 – Verkörperte Beratung: Embodiment und Gesprächsführung

Der bewusste Einbezug des Körpers in die Beratung und die Beachtung der Wechselwirkung von körperlichen und kognitiven Prozessen ist Teil dieses Aspektes. Embodiment (Verkörperung) beachtet und integriert das Zusammenwirken von Geist, Körper und Umwelt und gibt der Körperlichkeit mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung im Beratungsprozess. In dem methodisch orientierten Workshop wird in vielfältigen Übungssequenzen gearbeitet.

B 1 – Systemische Aufstellungen

Verschiedene Formen der Aufstellungsarbeit, wie die Struktur-, Tetralemma- und Organisationsaufstellung werden vorgestellt, an eigenen beruflichen Fragestellungen ausprobiert und geübt.

A 5 – Supervision von Teams, Projekt- und Arbeitsgruppen

Wir gehen den Fragen nach, was ein Team ausmacht, welche besonderen Aufgaben und Herausforderungen Teams zu bewältigen haben und welche Aufgaben damit der Teamsupervision zufallen. Wir erarbeiten Modelle, um die spezifischen Ordnungen von Teams zu verstehen und bearbeiten zu können. Das Supervisionsprogramm Teamsupervision wird mit seinem Ablauf präsentiert, Methoden vorgestellt und anhand von Fallbeispielen geübt.

B 2 – Umgang mit Konflikten in Organisation

Wer Konflikte professionell bearbeiten will, kann auf die Programme Konfliktanalyse, Mediation, Konfliktmoderation und Konfliktcoaching zurückgreifen. Diese Nachbarschaftskompetenzen sollen im Überblick vorgestellt und Mediation vertieft werden.

A 6 – Einzelsupervision und Coaching

Der Prozessablauf und das Methodenrepertoire für das Einzelsetting werden vorgestellt und geübt. Der Gestaltung der Vorphase, des Kontrakts und des Settings für eine kontextbeachtende, systemische Arbeit wird viel Beachtung gegeben.
Wir werden die Unterschiede von Supervision und Coaching der Prozessgestaltung und Rolle im Coaching klären, vertiefen und in zusätzliche Themen des Coachings einführen.

B 3 – Umgang mit Krisen und Katastrophen in der Beratung

Der Umgang mit Krisen und Katastrophen ist in unserem Verständnis nicht mit dem supervisorischen Repertoire von Reflexion zu meistern. Krisen und Katastrophen brauchen ein anderes Vorgehen, eine andere Rolle und ein eigenes gutes Selbstmanagement. Der eigene Schutz, die eigene Handlungsfähigkeit und ein einfaches methodisches Repertoire für die 1. Hilfe stehen im Vordergrund dieses Workshops.

A 7 – Methodenwerkstatt: Psychodrama, Soziometrie und Focusing in der Supervision und im Coaching

Im Kurs 2019- 2021 war das Modul A 6, wegen des dreißigjährigen Jubiläums von step GbR, mit einem großen Summercamp verknüpft. Im Kurs V wird dies durch ein viertägiges Methodenseminar mit den Schwerpunkten Psychodrama, Soziometrie und Focusing ersetzt.

A 8 – Praxisworkshop: Akquise und Auftragsklärung, Beratung der Beratung

In diesem Workshop arbeiten wir konkret am eigenen Profil und überzeugenden Marktauftritt. Neben den Themen Akquisition, Werbung, Leitbild, Firmenphilosophie und Positionierung im Markt, arbeiten wir daran, wie sich Kooperationen zu den Kollegen, Konkurrenten und Nachbarprofessionen gestalten lassen.
Mit dem nun erworbenen Wissen über fast alle Supervisionsprogramme und erste Ideen zu den angrenzenden Beratungsformaten wird das Konzept Beratung der Beratung geübt und der Ablauf des Formatwechsels eingeführt.

A 9 – Supervision im Organisationkontext

Wir vertiefen das Programm Teamsupervision und klären die Übergänge zur Organisationssupervision. Wir beschäftigen uns mit der Organisation, als Kontext von Supervision und der Supervision von Unternehmern und Führungsteams, die die Gesamtverantwortung für eine Organisation haben. Beides setzt auf ein Verständnis von Organisation als den Ort, wo Führungskräfte Entscheidungen über Strategie, Strukturen und Prozesse fällen.

A 10 – Integration und Transfer – Abschluss der verkürzten Weiterbildung

Die TeilnehmerInnen können zum Abschluss beschreiben, was sie in der Arbeit mit Einzelnen, Gruppen und Organisationen leitet, wie sie diese persönlichen Prämierungen im Prozess bewusst halten, evaluieren mit den Inhalten der Weiterbildungen verknüpfen. Außerdem werden die konzeptionellen und methodischen Aspekte von Schlusssituationen von Beratungsprozessen erarbeitet. Prozesse abschließen und Abschied nehmen als Teil von Beratungsprozessen wird anhand der eigenen Erfahrungen reflektiert.

Inhalte und Module – Zweiter Teil der Weiterbildung

B 4 – Leadership Coaching

Aus der Auseinandersetzung mit Anforderung an Führung ergeben sich Erwartungen und Wünsche, was Führung heute leisten muss/kann/soll/will. Mit dieser widersprüchlichen Anforderungssituation setzen wir uns in diesem Modul auf der Basis eigener reflektierter Führungserfahrungen auseinander. Dies ist der Rahmen, in dem die Aufgabe, Rolle und Arbeitsweise von Führungskräfte- Coaching verstanden und entwickelt werden kann.

B 5 – Gesund bleiben im Beratungsberuf – Embodiment Teil III

Aus der neueren Embodimentforschung wissen wir um die zwischenleibliche Resonanz, die unbemerkt und fortlaufend passiert. Wir nutzen und entwickeln diese Resonanzfähigkeit für die Beratungsarbeit und das häufig ohne ein „Gegenmittel“ gegen die „Vergiftungserscheinungen“ in eskalierten und schwierigen Beratungsprozessen entwickelt zu haben.  In dem Modul beschäftigen wir uns damit, was Selbstsorge im Beratungsberuf bedeutet und üben sehr praktische vorrangig körperliche Selbstsorge-“techniken“.

B 6 – Vertiefung Fall- und Teamsupervision

Am Ende der Weiterbildung gilt es mehr Sicherheit in den Indikationen und den Verfahren zu gewinnen und Methoden zum eigenen Stil zu integrieren. Wir wollen uns mit Evaluation und Rückkopplungsgesprächen noch einmal vertieft befassen und das Handwerkszeug mit weiteren Methoden für die Fallarbeit und Teamsupervision ergänzen.

B 7 – Werkzeuge der Organisationsberatung für die Supervision

In diesem Modul legen wir einen Schwerpunkt auf das Verstehen von Steuerungswerkzeugen, Strukturmerkmalen einer Organisation und die Bedeutung von Geschäftsprozessen. Wir widmen uns weiterem Interventionsrepertoire der Organisationsberatung in Anwendung für die Organisationssupervision, wie z.B. Strategieberatung, Gestaltung von Entscheidungsprozessen u.a. Viele Elemente davon lassen sich auf Team- und Organisationssupervision übertragen. Diese Kenntnisse stärken die Sicherheit für die fachlichen und persönlichen Fähigkeiten und Grenzen in der Beratung in und von Organisationen.

B 8 – Abschluss der Weiterbildung

Der Abschluss der Weiterbildung orientiert sich am Ablauf von Modul A 10

Verkürzung der Weiterbildung

Von den 500 Unterrichtstunden können in unserer Weiterbildung bis zu 200 Unterrichtsstunden (150 Zeitstunden) reduziert werden.

Das ist nur möglich, wenn mit Teilnahmebescheinigungen belegt werden kann, dass die bereits erworbene Kompetenzen nicht nur in Bezug zum Gesamtkonzept und zum Grundverständnis von Supervision stehen, sondern auch mit den Vorqualifikationen die sogenannten B- Module inhaltlich kompensiert werden können.

Bei der vollständigen Reduzierung mit dem entsprechenden Nachweis kann die Weiterbildung mit 37 Tagen und 300 Unterrichtsstunden (225 Zeitstunden) absolviert werden.

Eingangsvoraussetzungen

  • Hoch- oder Fachhochschulabschluss (Ausnahmen sind möglich)
  • Berufserfahrung: Mindestens 3 Jahre
  • Eigene Supervisionserfahrung als Teilnehmer/in: Mindestens 30 Sitzungen oder andere arbeitsfeldbezogene Beratung in verschiedenen Settings (Mind. teilweise bei DGSv- anerkannten Supervisoren)
  • Vorqualifikation: Teilnahme an längerfristigen Weiterbildungen mit mind. 300 Unterrichtstunden (225 Zeitstunden) zum Erwerb personaler, methodischer und anderer beratungsrelevanten Kompetenzen
  • Eine schriftliche Beschreibung der Motivation zu dieser Weiterbildung und ein Bewerbungsbogen.

Preise

9.600,- € Seminargebühren mit Seminar- und Lernmaterial plus 500,- € Aufnahme- und Prüfungsgebühr
5.920,- € Seminargebühren für verkürzte Weiterbildung plus 500,- € Aufnahme- und Prüfungsgebühr
3.500,- € Kosten für die Lehrsupervision, die i.d.R. durch die Einnahmen der notwendigen eigenen Supervisionsprozesse kompensiert werden.

Unterkunft, Verpflegung werden gesondert berechnet, wenn Sie vor Ort wohnen und essen wollen.

Viele Bundesländer fördern berufliche Weiterbildungen z.T. bis zu 50 % der Weiterbildungskosten. wir informieren gerne zu unseren Erfahrungen.

Außerdem vergeben wir pro Kurs zwei Stipendien mit ermäßigten Gebühren. Teilnehmende mit sehr geringem Einkommen und/ oder mit innovativen Ideen und beruflichen Zugängen, die Supervision für die unten aufgeführte Handlungsfelder erschließen wollen, können Stipendien erhalten. Diese Handlungsfelder beschäftigen sich mit ökologischem, nachhaltigen Wirtschaften, bürgerschaftlichem Engagement und gewaltfreier und fairer Konfliktbearbeitung.

Ausbildungsleitung

Carla van Kaldenkerken

Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin und Coach (DGSv), Organisationsberaterin, Mediatorin/ Ausbilderin für Mediation (BM),

Roland Kunkel          

Dipl. Volkswirt, Supervisor und Coach (DGSv), Organisationsberater, Mediator und Ausbilder für Mediation (BM)

Andreas Lange

Dipl. Sozialpädagoge, Supervisor und Coach (DGSv), Mediator (BM) (BAFM) (SDM-FSM), Ausbilder Mediation (BM), Systemischer Organisationsberater

Termine

Alle A- Module sind für alle verpflichtend. Die B- Module sind für TeilnehmerInnen der Regelausbildung ebenfalls verpflichtend. Für die TeilnehmerInnen der verkürzten Form sind die B- Module im ersten Teil der Weiterbildung freiwillig, es sei denn, der Inhalt konnte mit Vorqualifizieren nicht kompensiert werden. Die B- Module im 2. Teil der Weiterbildung können nach Abschluss der verkürzten Form bei Interesse noch belegt werden.

» Alle Termine finden Sie hier.